Porsche 917/30 Kurzheck

Der 917/30 Kurzheck entstand 1973 aus dem CanAm-Fahrzeug, mit dem Mark Donohue in Nordamerika fast unschlagbar war.
Als das Fahrzeug nach Europa zurückkam, wurde es mit dem Heck des 917/10 versehen und in der Interserie eingesetzt. Im ersten Rennen fuhr Vic Elford das Fahrzeug in Hockenheim in Jägermeister-Lackierung und konnte auch auf Anhieb gewinnen. Danach wurde das Auto in drei Rennen von Helmut Kelleners eingesetzt, dessen privater Sponsor die Firma Weisberg war.
In der Saison 1974 wurde das Fahrzeug dann von Martini gesponsert und errang mit Herbert Müller die Interserie-Meisterschaft. 1975 schließlich wurde das Fahrzeug in Vaillant-Farben lackiert und noch einmal in Hockenheim eingesetzt, wo es sich mit einem Sieg von der Rennstrecke verabschiedete und in Zuffenhausen im Museum verschwand.
Für unsere Entscheidung, den 917/30 Kurzheck zu bauen, war ausschlaggebend, daß bei diesem Fahrzeug der variable Radstand des Langheck-Porsche übernommen wurde und so eine für die Slotbahn ideale Kombination entstand: langer Radstand mit kurzen hinteren Überhängen. Und so machten wir uns ans Werk und bauten alle vier Versionen.